Die Freien Wähler/BVK stellen sich mit einem guten und ausgewogenen Team den Herausforderungen der nächsten fünf Jahre. Junge und Rentner, Handwerksmeister und Akademiker, Selbstständige und Beamte stehen auf ihrer Liste und sind bereit, sich mit ihren Kenntnissen und ihrer Lebenserfahrung einzubringen. Die Aktivierung bürgerschaftlichen Engagements findet sich ganz oben auf ihrer Agenda.

„Nicht die Frage, was tut die Stadt für mich, sondern was tun wir für die Stadt, sollte die Leitlinie der Bürger sein“, so Fraktionsvorsitzender Armin Weiland. Dies schweißt eine Gesellschaft zusammen und macht sie tauglich für die Herausforderungen der kommenden Jahre.

Der Generationswandel wird die kommenden Jahre prägen, weshalb die Steigerung der Attraktivität für alle Altersgruppen eine herausragende Bedeutung hat. Dazu gehört einerseits die Anpassung öffentlicher Gebäude und des öffentlichen Raums, Straßen, Gehwege etc. an Ältere und Behinderte, zum anderen aber auch die Stärkung des Schulstandortes. Denn was wäre eine Stadt ohne das fröhliche Lachen von Kindern und Jugendlichen? Der optimalen Ausstattung der Kindergärten einschließlich bedarfsangepassten Betreuungszeiten gilt das besondere Augenmerk der Freien Wähler. Unsere Jüngsten sollten solange wie irgend möglich ihre ersten Schreibübungen in den behütenden Dorfschulen in Nordweil und Hecklingen machen können. Auf das Gymnasium mit 1200 Schülern im innerstädtischen Schulcampus sind wir besonders stolz und unterstütze dies in allen Belangen. Im übrigen begreifen wir mit Herbolzheim zusammen als Bildungszentrum und sehe keine Veranlassung für Konkurrenzdenken oder gar Schulexperimente auf dem Rücken der Kinder. Ebenso stehen wir weiter zu einer Baulandpolitik, die den Zuzug von Eltern mit Kindern fördert.

Unterstützung von Handel und Gewerbe sowie die Erschaffung neuer wohnortnaher Arbeitsplätze im Gewerbegebiet stehen gleichfalls auf unserer Agenda. Die Erhöhung der Attraktivität der Innenstadt durch geeignete Straßenführung, was sich jetzt endlich nach der über viele Jahre erkämpften Umwidmung der Bundesstraße realisieren lässt sowie die Förderung von Kunst und Kultur werden - so unsere Erwartung - Kenzingen weiter aufblühen lassen. Dazu gehören neben vielen privaten Initiativen die Theateraufführungen der Schüler, das preisgekrönte Kino, das vielfältige musikalische Angebot der Stadt ebenso wie das internationale Holzbildhauersymposion, der Skulpturenweg sowie Kunstausstellungen, die von den Werken der Kleinsten über Kreativität von Senioren bis zu renommierten Künstlern reichen. Kenzingen ist auf einem guten Weg, sich einen Namen als „Kunst-Stadt“ zu machen.

Der unendliche Kampf von David gegen Goliath, nämlich von Kenzingen, Herbolzheim und vielen weiteren betroffenen Gemeinden bis einschließlich Offenburg, unterstützt durch die BI, gegen die übermächtige Bundesbahn und ihre menschenverachtenden Pläne wird unverzagt weitergeführt werden. Das 3. Und 4. Gleis gehört mit seinen Gefahrguttransporten aus vielen guten Gründen an die Autobahn. Hier sind weiterhin die Politik und die hiesigen Abgeordneten und deren Einsatz für die Menschen der Region gefordert.

Die Ortschaften Hecklingen, Bombach und Nordweil sollen über eine Intensivierung der Kooperation weiter mit der Kernstadt zusammenwachsen. Ebenso sollte die verkehrstechnische Anbindung mit dem ÖPNV optimiert werden. Glücklicherweise ist inzwischen die Breitbandverkabelung erfolgt bzw. kurz vor der Fertigstellung.

Wogegen wir uns wehren, ist Populismus, der das Blaue vom Himmel verspricht ohne je einen Gedanken daran zu verschwenden, wie das Ganze finanziert werden soll. Sparsames Wirtschaften und Schuldenabbau ist eine Verpflichtung gegenüber der nächsten Generation und die Form der Nachhaltigkeit, für die wir Freien Wähler/BVK stehen.